Laura goes to Canada

27April
2016

SEATTLE ☀️

Letztes Wochenende haben Anne und ich uns auf den Weg nach Seattle gemacht. Mal wieder sind wir nur mit unserem Rucksack unterwegs gewesen. Da die Mädels an dem Tag aus Hawaii zurück gekommen sind hat uns Kevin am Flughafen abgesetzte & so konnten wir uns 2 Stunden Zug und Bus Fahrt sparen! ?? 

An diesem Morgen wollten wir zunächst in ein Outlet in der Nähe von Vancouver, in Richmond. Da wir jedoch so früh waren und alle Geschäfte noch geschlossen hatten hab ich mir meinen ersten Tim Hourtons Kakao geholt! Tim Hourtons ist das typischste canadische Kaffee. Es ist im Prinzip die billige Variante von Starbucks und schmeckt dazu noch tausend mal besser! Gibt's hier echt an jeder Ecke und ist nach einem berühmten Hockey Spieler benannt! (Hockey: hier der Sport überhaupt!) ?

Den Tag über haben wir also in dem kleinen Outlet verbracht bis wir gegen Nachmittag zurück nach Downtown Vancouver sind um uns dort mit Matthew zu treffen. Matthew ist ein Couchsurfer! Und für die die nicht wissen was Couchsurfing ist: das ist eine Website im Internet auf der sich Leute anmelden und einen Schlafplatz in ihrem Zuhause für eine oder mehrere Nächte kostenlos anbieten.

Ich weiß das ganze klingt erstmal komisch und jeder fragt sich wieso sollte man das ganze kostenlos anbieten?! Aber der Gedanke der dahinter steckt ist ganz einfach: Gegenseitige Hilfe! Vorallem wird diese Seite von jungen Work and Travelern genutzt die eben nicht ganz so gut bei Kasse sind! Wir wollten das Ganze einfach mal ausprobieren und siehe da: Matthew war ein junger, sehr netter Typ der uns tolle, versteckte Ecken Vancouvers gezeigt hat (die wir sonst nie gesehen hätten!) Eine Bar in einem Hintereingang wo man nie eine Bar vermutet hätte! Der Eingang ging in einen Keller,  alles war rot beleuchtet und voll gesprayt! Mega genial was sich dann dort für eine chillige Bar befunden hat! Außerdem hat er uns mit zu einer Beer-Taste-Bar genommen wo wir verschiedenste Bier Sorten probieren durften. Das ist das coole an Couchsurfing: man bekommt die Stadt von Einheimischen gezeigt! Nächtigen durften wir dann im Wohnzimmer auf der Couch. Die Wohnung war mit dem gröbsten ausgestattet, eben ne Männerbude. ? Ein Laken und ein Kissen (weil wir die Wolldecke nicht ganz so geil fanden hab ich mich in das Spannbettlaken gekugelt, damit wir die Decke nicht benutzen müssen ?) sollte für die Nacht langen und Anne und ich warn einfach froh endlich im Bett zu liegen, weil wir die Nacht davor so wenig geschlafen hatten. Doch die Nacht sollte noch kürzer werden als gedacht! Denn um 1:30 ging ein Alarm an und das ganze Haus wurde evakuiert! Wir haben also so schnell es ging unsere Sachen gepackt und sind mal wieder im Schlafanzug aus dem Haus gestürmt! Was uns dann für Gestalten im Haus begegnet sind.. Kein Kommentar ? Eins war nur klar: Wir sind hier nicht unbedingt im besten Viertel gelandet! ? Zurück zur Geschichte: Irgendein Nachbar hat wohl sein Essen auf dem Herd vergessen und alles war voller Rauch. Nach 20 Minuten hatte die Feuerwehr alles beseitigt und wir durften wieder ins Bett. Zum totlachen, die erste Couchsurfing Erfahrung werde ich wohl nie vergessen! 

Am nächsten Morgen sind wir dann wieder nach Downtown um dort den Bus nach Seattle zu nehmen. Wir haben das ganze mit einer Tour gebucht und sind dementsprechend mit einer Gruppe in einem Reisebus losgedüst. In Seatlle selbst hat die Sonne geschienen! Wir haben den kleinen Markt, die Gumwal, den ersten Starbucks der Welt und die Space Needle gesehen. Zu Mittag haben wir uns dann auf eine Wiese gesetzt, gesonnt und einer verrückten Frau beim Tanzen zugesehen. Seattle hat auch die Besonderheit wie Vancouver: man liegt am Strand und schaut gleichzeitig auf die Mit Schner bedeckten Gipfel! Diese Kombination ist mit das schönste!

Insgesamt hatten wir nur einen Aufenthalt von 4 Stunden, aber das hat für den ersten Eindruck gelangt. Ich dachte immer Seattle wär ein reines Ghetto aber ganz im Gegenteil: Seattle hat wirklich auch ganz schöne Seiten: Vorallem am Wasser! ? 

Gegen Nachmittag gings dann wieder Heim und natürlich mussten wir den letzten Bus nachhause verpassen. Nach 2 Stunden warn wir dann dank eines canadisches Busfahrers der uns sooooo lieb geholfen hat und ein neues Ticket umsonst ausgestellt hat, endlich Daheim. 

Das war bisher der letzte Tag meines Karmas.. Hoffe das bleibt jetzt auch so! ? 

Fazit: Couchsurfing ist ne coole Sache, wenn man nicht zuviel erwartet und die Pingeligkeit Zuhause lässt. Jedoch kann es auch hier schwarze Schaafe geben, weshalb ich empfehle immer die Referencen des jeweiligen Hosts durchzulesen! 

Seattle schöner als erwartet! ?? 

kuss und schluss, 

Lauri ❤️